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vom Lichtfest Leipzig 2025

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Filmischer Rückblick auf das Lichtfest 2025

Mit tausenden Kerzen, beeindruckenden Lichtinstallationen und bewegenden Worten wurde am 9. Oktober das Lichtfest Leipzig 2025 gefeiert. Fünf Lichtprojekte namhafter Künstlerinnen und Künstler säumten einen Lichtweg, der von der Nikolaikirche über Neumarkt und Schillerpark bis zum Wilhelm-Leuschner-Platz führte.

Sichtbar werden beim Lichtfest Leipzig

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Beim Lichtfest 2025 erzählte das Projekt Sichtbar werden von Lukas Taido eindrucksvoll vom Mut der Menschen im Jahr 1989. Mittels einer eindringlichen Fassadenprojektion wurde die Dynamik zwischen Überwachung und wachsendem Protest erlebbar gemacht. Suchscheinwerfer tasteten die Gebäudefassade ab – Sinnbild für die allgegenwärtige Kontrolle des SED-Regimes. In den Fenstern erschienen einzelne Personen, wurden entdeckt und verschwanden wieder. Doch mit jeder Szene wuchs der Mut. Immer mehr Personen traten sichtbar hervor, bis aus Einzelnen eine entschlossene Gemeinschaft wurde und die Staatsmacht angesichts dieser Vielzahl die Kontrolle verlor – ein starkes Bild für den Zusammenbruch des Regimes. Die Inszenierung machte das Sichtbarwerden als Schlüsselmoment der Friedlichen Revolution erlebbar und betonte die Kraft von Zivilcourage und Gemeinschaft. Das Video präsentiert das Lichtprojekt am des 9. Oktobers 2025.