Beim Lichtfest Leipzig gestaltet die Tanzcompany TARO TANZ der Gerda-Taro-Schule auf dem Markt eine mehrteilige Tanzperformance. Rund 140 Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Aufbruch, Brüchen und der Frage auseinander, wie Freiheit und Demokratie heute gelebt werden können.
Mit dem Stück „Aufbruch – Umbruch –? Verbunden in Vielfalt“ bringt die Tanzcompany TARO TANZ eine mehrteilige Performance auf den Markt. Die Hauptpacts beginnen um 19:15 Uhr, 20:30 Uhr, 21:30 Uhr und 22:30 Uhr und dauern jeweils etwa 30 Minuten. Zwischen den Hauptteilen bespielen kurze getanzte Interventionen die Bühne.
Zwischen Aufbruch, Bruch und Zusammenhalt
Rund 140 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 12 haben urbane und zeitgenössische Choreografien entwickelt. Sie verbinden feste Abläufe mit Improvisation und setzen persönliche Perspektiven in Beziehung zu gesellschaftlichen Fragen. Die Performance spannt einen Bogen von den Hoffnungen der Wendezeit 1989 über Brüche der Nachwendejahre bis zu aktuellen Gefährdungen der Demokratie.
Die Jugendlichen arbeiten mit Zitaten früherer Tanzstücke, Redebeiträgen und Projektionen. So treffen individuelle Stimmen auf historische Reflexion. Die Performance fragt danach, was Aufbruch bedeutet, wie Umbruch erlebt wird und welche Verantwortung Freiheit heute mit sich bringt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Erinnerung und Rückblick, sondern auch gegenwärtige Erfahrungen: Wie entsteht Gemeinschaft in Vielfalt? Was gefährdet demokratisches Zusammenleben? Und wie können junge Menschen ihre Haltung sichtbar machen? TARO TANZ sucht darauf keine einfachen Antworten, sondern übersetzt die Fragen in Bewegung, Rhythmus und gemeinsame Bilder.
Urbaner Tanz und Tanztheater sind fest im Schulleben der Gerda-Taro-Schule verankert. Das Konzept verbindet Kreativität, Körperbeherrschung, Kooperation und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Choreografien der Taro Tanz Company wurden mehrfach bei „Schule tanzt“ ausgezeichnet.
