Xenorama sucht unterschiedliche Perspektiven auf 89
Das Künstlerteam möchte auf dem Nikolaikirchhof gern mit Leipziger Bürgerinnen und Zeitzeugen in Dialog treten und verschiedene Perspektiven darstellen, darunter migrantische, queere, kirchliche sowie Standpunkte von Menschen mit Behinderung. Auch interessant: Perspektiven aus der Punk- und Rockmusikszene. Die Videointerviews werden durch Animationen und Klänge ergänzt und zu einer Projektion zusammengefügt, die am 9. Oktober an die Fassade des Leipziger Hauptbahnhofs projiziert wird.
Ablauf der Videointerviews
In den rund 30-minütigen Gesprächen stellen sich die Teilnehmer zunächst kurz vor und schildern ihre Beziehung zu Leipzig. Im Anschluss geht es um die Ereignisse im Herbst 1989, um persönliche Erinnerung, Reflexion und Bewertung aus heutiger Sicht.
Informationen zum Interview
- Wie? Interessierte werden gebeten, direkt zum Nikolaikirchhof Leipzig zu kommen – keine Anmeldung erforderlich.
- Wann? Am Freitag, 7. Juni zwischen 10 und 18 Uhr oder am Samstag, 8. Juni zwischen 10 und 16 Uhr.
- Wo? Nikolaikirchhof, mobile Aufnahmestation (Lastwagen) des Künstlerteams Xenorama
- Wie lange? Ein Interview dauert circa 30 Minuten.