In einem Meer aus Licht erscheinen Menschen aus Leipzig in monumentaler Größe. Auf mehreren durchscheinenden Projektionsflächen und der Architektur dahinter werden sie als bewegte Silhouetten sichtbar. Die Bilder überlagern sich: Körper, Licht und Projektionen schaffen einen räumlichen Eindruck, in dem sich die Besucherinnen und Besucher zwischen den dargestellten Personen bewegen.
Die gezeigten Menschen haben im Vorfeld jeweils eine persönliche Bewegung gespendet – eine Geste, die sie mit Freiheit verbinden. Mitwirkende aus unterschiedlichen Bereichen der Leipziger Stadtgesellschaft, darunter Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende von Unternehmen und Teilnehmende der VILLA, sind Teil der Installation. Tanzerfahrung ist dabei nicht entscheidend: Im Mittelpunkt stehen individuelle Bewegungen und die Vielfalt menschlicher Körper.
Wer sich den Projektionen nähert, begegnet den Bewegungsspenderinnen und Bewegungsspendern direkt und hört ihre Stimmen sowie die Geschichten hinter ihren Bewegungen. Sie erzählen außerdem, wer sie sind, was sie im Alltag machen und welche Bedeutung ihre persönliche Bewegung für sie hat. Beim Gehen durch die Installation wird auch die eigene Bewegung im Licht sichtbar. So werden Besucherinnen und Besucher selbst Teil des Werks.