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title: "Lichtfest Leipzig 2023 | „Beacon of Hope“ – Craig Morrison"
url: "https://lichtfest.leipziger-freiheit.de/lichtfest-programm/lichtfest-2023/richard-wagner-platz-beacon-of-hope-craig-morrison"
description: "Am 9. Oktober 2023 erinnerte das Lichtfest Leipzig 2023 an den Herbst 89. Das Projekt „Beacon of Hope“ von Craig Morrison war auf dem Richard-Wagner-Platz zu sehen."
language: "de"
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Beacon of Hope – Leuchtturm der Hoffnung

Craig Morrison, Ant Dickinson, Nils Straatmann

 

Licht-Skulptur und Poetry Slam
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auf dem Richard-Wagner-Platz

Was haben Jyvaskyla (Finnland), Eindhoven (Niederlande), Lyon (Frankreich) und Leipzig gemeinsam? Natürlich das Licht, aber auch Kreativität, Kooperation und Nachhaltigkeit. Diese Städte, die alle ein Lichtfestival veranstalten und Mitglied im Netzwerk LUCI sind, waren an der Umsetzung des partizipativen, multidisziplinären und europäischen Projekts „Beacon of Hope – Leuchtturm der Hoffnung“ beteiligt.

**Craig Morrison** war der leitende Künstler, der für jeden Teil der Installation eng mit den lokalen Teams zusammenarbeitete. Ziel: Jedes Mal ein einzigartiges Element des Kunstwerks zu schaffen, das typisch für den Veranstaltungsort und seine Bewohner ist. So nun auch in Leipzig, der vierten Station von „Beacon“. Die zentrale Struktur bestand aus Holz, einem leicht verfügbaren Rohstoff, der CO2 absorbiert, im Gegensatz zu Aluminium oder Stahl, die bei ihrer Herstellung Treibhausgase erzeugen. Hinzu kamen die Leipziger Komponenten: Regenschirme als Symbol verschiedener Revolutionsbewegungen u. a. der in Hong Kong, aktuelle und historische Botschaften aus Leipzig, platziert auf Bannern, Bändern, Audiobotschaften und den Schirmen, entwickelt und gestaltet u. a. mit Journalisten im Residenzprogramm des Europäischen Zentrums für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF), dem Jugendparlament, dem Mütterzentrum Leipzig und Mitarbeitenden von DHL. Live-Performances des Poetry Slammers **Nils Straatmann** komplettierten die Co-Kreation.

Craig Morrison arbeitete bei „Beacon of Hope" mit **Ant Dickinson** zusammen, der auch die Realisierung in Leipzig koordinierte.

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*Beacon of Hope* auf einen Blick

### Richard-Wagner-Platz

Standort

### Licht-Skulptur und Poetry Slam

Projektart

### Craig Morrison &amp; Ant Dickinson, UK, Nils Straatmann, Leipzig

Künstler

 

 

Die Künstler im Porträt

Craig Morrison

#### Lichtskulptur

Ursprünglich als Filmemacher ausgebildet, ist der Schotte **Craig Morrison** heute ein multidisziplinärer Künstler, der gern neue Erfahrungswelten erkundet. Er regt häufig die Zusammenarbeit von Künstlern aus verschiedenen Disziplinen an, was zu interessanten Ergebnissen führt. Morrison hat Festivals in Großbritannien, Australien und Asien ins Leben gerufen und interessiert sich Jahr für Jahr mehr für nachhaltigere Arbeitsweisen und die Verwendung natürlicher Materialien. Licht und moderne Technik stehen im Mittelpunkt seiner Projekte. Das Projekt Beacon of Hope versteht sich als Vorreiter in Bezug auf das Experimentieren, die Zusammenarbeit zwischen Festivals und die Beziehung zum Publikum und zum Veranstaltungsort.

Craig Morrison arbeitete bei „Beacon of Hope" mit Ant Dickinson zusammen, der auch die Realisierung in Leipzig koordinierte.

Ant Dickinson#### Realisierung vor Ort

**Ant Dickinson** ist ein Digitalkünstler und Technologe, der mit bewegten Bildern, 3D-Design, Projektion und Musik arbeitet. Über seine Projekte sagt der Waliser: „Ich benutze digitale Tools zusammen mit Elementen der musikalischen Improvisation und des Indeterminismus, um hauptsächlich klanggesteuerte Kunstwerke zu generieren. Abseits von kommerziellen Aufträgen erforsche ich Konzepte von Zeit, Zufall, Entstehen und Vergänglichkeit."

Nils Straatmann

#### Poetry Slam

**Nils Straatmann**, Jahrgang 1989, lebt in Leipzig. Er ist in Hamburg und Bremen aufgewachsen und erhielt bereits mehrfache Auszeichnungen bei Poetry Slam-Wettbewerben. 2014 erschien sein Reisebuch „Wo die Kartoffeln auf Bäumen wachsen“, im Jahr 2017 folgte „Auf Jesu Spuren“. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller und Slam Poet moderiert er verschiedene Shows für die Oper Leipzig, im Staatsschauspiel Dresden, für Sport1, Radio Fritz und schreibt die wöchentliche Radiokolumne „Nils leichter als das“ für Big FM. Als Slam Poet arbeitet er auch mit verschiedenen Unternehmen aus dem Sport und Unterhaltungsbereich zusammen.

Lokale KooperationspartnerDie lokalen partizipatorischen Elemente von Beacon beinhalteten starke Komponenten aus dem Bildungsbereich, die dazu beitrugen, ein Bewusstsein für das Thema Beleuchtung, vor allem aber für gesellschaftliche Fragen zu schaffen und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, mit dem Kunstwerk zu interagieren, zu spielen und mit Licht zu lernen. Alles in allem war Beacon of Hope ein von Menschen für Menschen geschaffenes Kunstwerk. Es ist also nur folgerichtig, dass viele Partner am Entstehungsprozess von Beacon of Hope beteiligt waren: DHL Drehkreuz Leipzig GmbH, ECPMF, Jugendparlament Leipzig, Mütterzentrum e.V. Leipzig, Nils Straatmann, Omas for Future – Zukunftswald, Stiftung Friedliche Revolution / Projekt „Leipzig leuchtet“; Restlos – Werkstatt für Umweltbildung und Upcycling sowie Seniorentreff Thekla (Mobiler Behindertendienst Leipzig e.V.).