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title: "Lichtfest Leipzig 2025 | \"No Flag\" von Vanessa Hafenbrädl"
url: "https://lichtfest.leipziger-freiheit.de/lichtfest-2025/no-flag-vanessa-hafenbraedl"
description: "Am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig 2025 mit Lichtkunstprojekten und Kerzen an den Herbst 89. Das Projekt \"No Flag\" von Vanessa Hafenbrädl ist auf dem Neumarkt zu sehen."
language: "de"
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No Flag

Vanessa Hafenbrädl (München)

 

Videoprojektion/Textilinstallation
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Städtisches Kaufhaus, Neumarkt 22

Eine große Fahne weht am Lichtfestabend über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher. Das Besondere daran: Auf den fließenden Stoff wird ein Video projiziert, das Raum schafft für die Erzählung von Frauen, historisch wie aktuell. Die leichten, wehenden Stoffe entwaffnen das Martialische und schaffen Raum für das Weibliche, Freie und Emanzipatorische. Wir hören Texte von Christa Wolf, Stefanie-Lahya Aukongo, Angelika Nguyen und Gabriele Stötzer. Die Texte wurden durch Recherche und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerinnen der Frauenkultur e. V. Leipzig und der Christa-Wolf-Gesellschaft gefunden.

Schauspiel: Anna McCarthy, Manuela Ritz, Sandra Juds, Sound: Anna McCarthy

Fachliche Beratung: *Dr. Karin Aleksander, Vorstandsmitglied der Christa-Wolf-Gesellschaft.*

Der Text von Angelika Nguyen stammt aus dem Kommentar ihres Dokumentarfilms „Bruderland ist abgebrannt“ von 1991*.*

Der Stoff wurde von Nani Weixler entworfen und genäht.

Musik: u. a. *„ERMUTIGUNG“ by HAIYTI written by Wolf Biermann ℗ 2025 Clouds Hill © Clouds Hill Notes \*Mit freundlicher Genehmigung von Clouds Hill\**

 

*No Flag* auf einen Blick

### Städtisches Kaufhaus, Neumarkt 22

Standort

### Videoprojektion/Textilinstallation

Projektart

### Vanessa Hafenbrädl, München

Künstlerin

 

 

Künstlerin Vanessa Hafenbrädl im Porträt
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Lichtfest Leipzig 2025: Künstlerinnenporträt von Vanessa Hafenbrädl aus München

**Vanessa Hafenbrädl** lebt und arbeitet in München. In ihren Arbeiten hinterfragt sie weibliche Rollenbilder und bricht mit gängigen Klischees. Ihre immersiven Installationen verbinden Video-Mapping, Glas, Musik und Storytelling. Sie lädt die Betrachtenden ein, sich mit ihrer eigenen Geschichte und gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Hafenbrädl wurde für ihre poetischen Bilder u. a. mit dem Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind weltweit zu sehen, von Neuseeland bis Island. Sie studierte digitale Filmkunst in Hamburg und setzt sich für Freiräume und gesellschaftliches Engagement ein.

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